Ich (nehme ab … und) werde ein Wohlfühlmensch

Lange habt Ihr zu diesem Thema auf dem Blog nichts mehr gelesen. Das hatte einen einfachen Grund: ich habe mit dem Kalorienzählen aufgehört, weil ich darauf keine Lust mehr hatte. Ständig jeden kleinen Happen tracken ist meine Sache nicht. Klar war natürlich, dass ich ein wenig an Gewicht auch wieder zugelegt habe, ist ja immer so ein Auf und Ab bei mir.

Zufällig stieß ich im Internet auf die Idee des intuitiven Essens. Das ist eine Ernährungsform, die eigentlich ein jeder von uns drauf haben sollte – von klein auf: Essen, wenn man Hunger hat – aufhören, wenn man satt ist. Aber das sagt sich sehr, sehr leicht.

Bedingt durch die vielen Diätregeln, die ich so im Kopf habe, ist es gar nicht so leicht, nur noch auf seinen Körper zu hören und den Hungersignalen nachzugehen. Aber ich versuche mich jetzt daran.

Gebackene Ofenkartoffeln mit selbst gemachten Fischstäbchen aus Seelachs und Erbsendip

Erste (für mich sehr überraschende) Erkenntnis: Ich brauche kein Frühstück! In der Tat bekomme ich immer erst gegen 12 Uhr Hunger. Da nahm ich bisher quasi mein Mittagessen als bereits zweite Mahlzeit zu mir. Eigentlich sollte mich das zwar gar nicht so verwundern, denn ich habe ganz früher auch nicht gefrühstückt. Ich nahm aber lange Zeit an, dass das falsch war – schließlich soll man ja nicht ohne Frühstück aus dem Haus gehen. Warum eigentlich?

Nun, ich ernähre mich jetzt ca. seit 2 1/2 Wochen so. Verzichte auf nichts und habe mir in dieser Zeit auch einen Eisbecher und eine Pizza gegönnt (ganz zu schweigen vom Wein auf der Terrasse, als das Wetter es zuließ).

Das Abnehmen steht jetzt also nicht mehr im Vordergrund, ich werde mich mit meinem Körper arrangieren und wenn er auf diese Weise Kilos lässt: auch gut. Dazu muss ich sagen, dass ich seit meinem Start bereits etwas schmelzen lassen konnte – über ein Kilo. Aber ich werde nicht mehr penibel jede Woche meine Erfolge oder Misserfolge hier teilen. Ich meide zwar die Waage nicht, aber mache mich keinesfalls mehr von der Zahl darauf abhängig. Es wird bestimmt ein langer Weg und in unregelmäßigen Abständen werde ich hier auch berichten, wie es mir so ergeht.

Im Moment fühle ich mich sehr wohl bei dem Gedanken, mir eben keine Gedanken mehr über vermeintlich falsches Essen machen zu müssen.

In diesem Sinne – bis demnächst mal wieder!

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2 Antworten auf „Ich (nehme ab … und) werde ein Wohlfühlmensch

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